Lange hatte die Medizin dem allmählichen Verfall des Geistes bei demenziellen Erkrankungen wenig entgegenzusetzen. Doch es tut sich etwas: Die Wissenschaft versteht die pathogenen Zusammenhänge immer besser, und neue Medikamente sind auf dem Weg. Besteht also Hoffnung?
News
Kein Zweifel, intelligente Algorithmen werden die Gesundheitsversorgung der Zukunft prägen. Wo liegen die Chancen, Grenzen und die Gefahren von KI in Diagnose und Behandlung von neurologischen und psychischen Erkrankungen?Künstliche Intelligenz polarisiert. Während manche den rasenden Fortschritt durch die selbstlernenden Programme in der Arbeitswelt, Medizin, Forschung und Entwicklung bejubeln, warnen andere vor Datenmissbrauch oder Behandlungsfehlern, gar vor einer Vernichtung der Menschheit d...
Eine enge Zusammenarbeit von Medizinern und Pharmazeuten kann die medikamentöse Versorgung in der Klinik verbessern. Wie lässt sich die Kooperation am besten umsetzen? Welche Vorteile ergeben sich für die Patienten konkret? Fest steht: Die Teamarbeit lohnt sich in vielerlei Hinsicht – auch finanziell.

Cannabinoide nehmen in der Medizin einen immer größeren Stellenwert ein. Zuerst gegen Übelkeit und Appetitlosigkeit bei Tumor- und HIV-Patienten eingesetzt, finden sie zunehmend auch bei bestimmten Nephropathien, bei MS und auch in der modernen Schmerzmedizin Anwendung. Auch bei neuro-psychiatrischen Erkrankungen wie Parkinson, ADHS und Tic-Störungen werden Cannabis-Präparate empfohlen, wenngleich die Evidenzlage eher dürftig ist. Dennoch überzeugt die vielfältige pharmakologische Wirkung, doch ...

Die Schizophrenie gehört zu den schwersten psychischen Erkrankungen und ist mit einer Prävalenz von ca. 1% der weltweiten Bevölkerung relativ häufig. Die Chancen auf Erhalt bzw. Wiederherstellung von Alltagsfunktionalität und Lebensqualität bei schizophrenen Patienten steigen kontinuierlich – dies liegt vor allem an „Antipsychotika der zweiten Generation“.